Spalinger S 25

 

   
Die S 25 ist Spalingers dritter und letzter Doppelsitzer. An der S 25 arbeiteten außer Spalinger noch Schreiber, Dr. König und Zimmermann mit. Den Bau leitete K. Haberstich. Gebaut wurde der abgestrebte Schulterdecker nach Zeichnungen von 1942/43 und am 15.06.01946 in Langenthal eingeflogen. Neue Vorschriften des eidgenössischen Luftamtes machten eine konstruktive Überarbeitung zur S 25 a erforderlich. Damit umfaßte die Zulassung auch den Wolkenflug, den Kunstflug einschließlich Kunstflugschulung und nun eine maximale Geschwindigkeit von 240 km/h, die für damalige Zeiten sehr hoch war. .
 

 
 

Etwa 1950 nahm der brasilianische Aeroclube de Bauru in der Provinz Sao Paulo Verbindung mit Jacob Spalinger auf, um über die Bedingungen für den Bau der S 25 zu verhandeln. Es wurden die Pläne gekauft und eine enge Zusammenarbeit vereibart, damit der Bau auch gelingt. 1954 war die Maschine dann fertig.

 
Anläßlich der ersten nationalen Segelflugmeisterschaften 1955 in Bauru besuchte Jacob Spalinger die Veranstaltung und konnte sich selbst von der korrekten Ausführung überzeugen und das Lufttüchtigkeitszeugnis unterschreiben.
 
 
Gleich bei den Meisterschaften konnte die S25 ein Zeugnis ihrer guten Leistungen mit einem dritten Platz im Streckenfliegen ablegen. Der Vorstand und die Mitglieder des Aeroclube de Bauru sind stolz darauf, dieses seltene Flugzeug numehr fast 50 Jahre flugfähig zu erhalten.
 
 

 

Spannweite / Span 17,20 m
Länge / Length 8,40 m
Flügelfläche / Wing area 20,50 m²
Seitenverhältnis / Aspect ratio 15.3
Leergewicht / Rigged Weight 270 kg
Zuladung / Payload 160 kg
Fluggewicht / Max. all-up weight 430kg
Flächenbelastung / Wing loading 20,00 kg/m²
Mindestgeschwindigkeit / Vmin  
Höchstgeschwindigkeit / Vmax 240 km/h
Sinkgeschwindigkeit / Min. sink 0,75 m/s
Höchstgeschw. im Windenschlepp / Vmax winch  
Höchstgeschw. im F-schlepp / Vmax aerotow  
Gleitzahl / Glide ratio 22

Link nach Brasilien, wo das edle Teil noch fliegt...

 

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Günther Hennig jun.
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Stand: 04. Mai 2002.