Spalinger S 18 - 3 |
Noch vor Kriegsbeginn folgte der S 18-3. Es wurde für Jahre das meistgebaute und erfolgreichste Muster des schweizerischen Segelfluges. Die S 18-3 zeigte gegenüber den Vorgängermustern eine wesentlich verbesserte Kabine, die durch einstraaken in die Rumpfkontur erreicht wurde. Durch die S 18 Flugzeuge gab es einen gewaltigen Aufschwung im schweizerischen Segelflug. Es war das erste Muster, welches Leistungsflüge auf breiter Basis ermöglichte. Weder einseitig auf Geschwindigkeit noch auf geringstes Sinken gezüchtet, hatte es angenehme Flugeigenschaften.
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| Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Erich Neßler flog im Mai 1942 einen neuen französischen Dauerflugweltrekord mit 22 Stunden und 28 Minuten. Wenig später sogar mit 38 Stunden und 21 Minuten Weltrekord. Noch 1959 gelang es Rudolf Seiler einen Streckenflug von 396 km zu machen. | |
Nach dem Krieg entstand
noch eine S 18 A. Ein Leistungssegelflugzeug, sowohl für Wolkenflug als auch Kunstflug
mit einer Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h zugelassen. Die Kabine wurde nochmals
geräumiger, bei einer Spannweite von 13,3 m hatte sie keine Knickflügel mehr. Sämtliche
Steuerorgane waren Kugelgelagert. |
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Günther Hennig jun.
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Stand: 04. Mai 2002.