Li'l Dogie, oder auch Screamin Wiener genannt...

English

Wettbewerbsstimmung1938 begann der PASADENA Glider Club unter der Leitung von Irv Culver mit der Konstruktion eines kleinen Flugzeuges, welches dem begrenzten Platz in der Werkstatt angepaßt war. Das Vorbild des Entwurfes war ein kleiner Segler genannt "Dingbat". Heraus kam dabei ein kleines Flugzeug mit einer Länge und Halbspannweite von 18 Fuß und 4 Inch. Der Rumpf bestand aus Sperrholz, Flügel und Leitwerk waren mit Stoff bespannt. 1939 flog es erstmals mit Irv Culver am Steuer. Wegen seinem pfeifenden, fast weinerlichen Fluggeräusches und seiner leuchtend roten Rumpffarbe bekam das Flugzeug bald den Spitznamen "Screamin Wiener", da er an ein wiener Würstchen erinnerte. Insgesamt kam ein wendiger Segler dabei heraus, der in leichter Thermik kreisen konnte und genügend Geschwindigkeit hatte um die nächste Thermikblase zu erreichen.

1941 flog Frank Boggs bei den US Nationals in Elmira eine Stunde und 20 Minuten.

1946 belegte Ray Parker den 2. Platz bei den US Nationals in Elmira.

Li'l Dogie auf einem VSA -Treffen  in Hemet, California

 

 

 

 

 

 

In den nächsten Jahren errichte Paul Tuntland eine Höhe von 15000 Fuß und Paul McCready legte bei den Nationals mehr als 1870 Überlandmeilen und 2 Gold C Füge zurück.

Li'l Dogie auf einem VSA -Treffen  in Hemet, California

Nach weiteren Zwischenstationen bei Gordon Winfield, Beaumont Cooley, Wally Wieberg der es auf Li'l Dogie umtaufte, San Diego Aerospace Museum, Jim McDonald und wieder Paul McCready, fand Li'l Dogie nun seinen Platz 1985 bei Bob Fronius. Dieser hält den Oldtimer flugfähig und besucht damit regelmäßig Treffen der VSA.

Russ Clemens im Cockpit des Li'l Dogie Russ Clemens im Cockpit des Li'l Dogie
Nach Einbau einer neuen Kabinenhaube wurde die alte Rumpfverkleidung beihehalten und die Neue einfach darübergebaut. Sie bilden eine Einheit und könne zur Flügelmontage abgenommen werden.
Bob Fronius steht an dem offenen Cockpit Beschriftung der Flachenverkleidung
Li'l Dogie mit abgenommener Verkleidung. Gut zu erkennen sind die Holmbrücken mit Zugang zu den Ruderanlenkungen.
Bob Fronius im Cockpit Bob Fronius im Cockpit

Kaum zu erkennen, aber Bob Fronius sitzt im Cockpit.

Seitenleitwerk Bild unterhalb des Cockpits

Verzierungen an Rumpf und Seitenleitwerk und Kennung.

Li'l Dogie on Display Li'l Dogie on Display

Diesmal von der anderen Seite.

Reparatur am Spoiler Li'l Dogie wird zusammengebaut
Reparaturarbeiten am Spoiler und Montage vor dem Hangar von Bob Fronius in Gillespie Field, El Cajon, Ca.
Seitenruderanlenkung mit Seilzügen Höhenruderanlenkung

Die Anlenkung von Seiten und Höhenleitwerk erfolgt über Seilzüge.

Hecksporn Kennung am Rumpf

Hier sind der Schleifsporn und die Kennung am Rumpf zu sehen.

Holmbrücke Hilfsholmbrücke

Vordere und hintere Holmbrücke mit Querruderanlenkung.

Mit über 500 Flugstunden hat sich Li'l Dogie einen Platz in der Geschichte verdient.

Vielen Dank an Andy Kecskes, President TWITT und Bob Fronius die mir die Bilder und Informationen zur Verfügung gestellt haben.

Dreiseitenansicht Li'l Dogie

Spannweite: 10,96 m
Streckung 14 [-]
Rumpflänge: 5,59 m
Spannweite HLW: 2,08 m
Gesamtgewicht       475 lbs
Gleitzahl         21 [-]
Sinkgeschwindigkeit    5.1 ft/sec

 

 

 

 

 

           

 

Anfang           Home            


Günther Hennig jun.
Copyright © 1997 Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 25. Februar 2007.