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Segelflugweltmeisterschaften in Kölm-Butzweilerhof im Juni 1960 erhielt
Rüdiger Kunz und der Österreichische Aero Club für ihre Standard Austria
den OSTIV-Preis.Durch das gute Abschneiden der 2. und 3. Maschine in Köln,
gingen viele Aufträge aus aller Welt ein. Die Zentralwerkstätte des ÖAeC
war für eine Serienfertigung nicht ausgerüstet. Soe wurden noch weitere 11
St. Austria bis ins Jahr 1963 in Österreich einzeln angefertigt, um den
eigenen Bedarf zu decken. Der ÖAeC war froh, als sich im Sommer 1961
Schempp-Hirth bereit erklärte, das Flugzeug in Lizenz zu bauen.
Nach neun Monaten Bauzeit konnte Werner Sill die erste St.
Austria S (S für Schempp-Hirth) Mitte juni 1962 auf der Hahnweide bei
Kirchheim einfliegen. Mit der St. Austria S begann der erneute Siegeszug
von Schempp-Hirth Segelflugzeugen überall in der Welt. Von den in Serie
mit Holz gebauten Segelflugzeugen hatte die St. Austria die beste
Flügeloberfläche.
Als Weiterentwicklungen entstanden die Standard Austria
SH mit kleinen Verbesserungen, neuem Profil und Einziehfahrwerk. Klaus
Holighaus überarbeitete die Standard Austria SH durch erhöhen der
Spannweite auf 17 m, größeren Querrudern und steilerem V-Leitwerk. Daraus
entstand trotz der größeren Spannweite ein sehr wendiges
Hochleistungsflugzeug. Mit dem um den 15.3.1965 erstmals fliegenden
Prototypen der SHK belegte Rolf Kunz bei den Segelflugmeisterschaften 1965
in England hinter einer Foka 4 und einer D-36 einen hervorragenden 3.
Platz. |
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zur SHK |
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Spannweite / Span |
15,00 m |
| Länge / Length |
6,30 m |
| Flügelfläche / Wing area |
13,5 m² |
| Seitenverhältnis / Aspect ratio |
16,7 |
| Leergewicht / Rigged Weight |
219 kg |
| Zuladung / Payload |
115 kg |
| Fluggewicht / Max. all-up weight |
334 kg |
| Flächenbelastung / Wing loading |
24,7 kg |
| Mindestgeschwindigkeit / Vmin |
55 kmh |
| Höchstgeschwindigkeit / Vmax |
250 kmh |
| Sinkgeschwindigkeit / Min. sink |
0,7 m/sec |
| Höchstgeschw. im Windenschlepp / Vmax winch |
100 kmh |
| Höchstgeschw. im F-schlepp / Vmax aerotow |
140 |
| Gleitzahl / Glide ratio |
34 |
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Günther Hennig jun.
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Stand: 07. Januar 2004.
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