Ka 4, Rhönlerche

Und ab gehts...  

Die 50er Jahre brachten für die deutsche Segelfliegerei ein erneutes Aufleben. Die nicht mehr vom Staat subventionierten Vereine suchten daher preiswertes Flugzeugmaterial für die Anfangsschulung das folgende Merkmale aufweisen sollte: Wirtschaftlich, einfache Wartung, möglicher Vereinsbau und leichte Handhabung.

Ka 4 im LandeanflugGetreu diesen Anforderungen ging Kaiser 1953 an die Konstruktion der Ka 4 Rhönlerche II, die im gleiche Jahre zum ersten Male fliegen sollte. Um dem Wunsch nach Robustheit und Wirtschaftlichkeit zu entsprechen, ist der Rumpf eine Stahlrohrkonstruktion. Rumpfnase und Leitwerk sind beplankt. Der restliche Rumpf ist bespannt.

Die Piloten...

Ka 4 in der Abenddämmerung Dank der geringen Spannweite war die Ka 4 gutmütig und einfach zu steuern. Ihre allerdings nur bescheidenen Flugleistungen und eine Gleitzahl vom maximal 19 brachten ihr den wenig schmeichelnden Namen "Rhönstein" ein.
Der Pilotensitz Ka 4 am Satrt

Der hintere Sitz

Auf dem Weg zum Start Schon kurz nach dem Erstflug wurde der Ka 4 auch im umgebenden Ausland beachtliches Interesse entgegen gebracht. Kleine Ruhepause
Zeig her den Flügel... So wurden bis zur Einstellung der Produktion 1963, 338 Exemplare der Rhönlerche von Schleicher, als Lizenzbau oder von Amateuren gebaut. Letztes Briefing
wpe1.jpg (7313 Byte) Start                         Landung wpe5.jpg (8210 Byte)
Ka 4 Ka 4 Ka 4
Ka 4

Ka 4

Ka 4

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Von Amateurflugzeugbauern umgebaut, entstand aus der Ka 4 ein Motorsegler mit zentralem Motor auf dem hinteren Sitz und 2 Zugpropellern die über Riemen angetrieben oder ein Bugmotorsegler der unabhängig voneinander in Deutschland und Finnland entwickelt wurde.

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Spannweite / Span 13,00 m
Länge / Length 7,30 m
Flügelfläche / Wing area 16,34 m²
Seitenverhältnis / Aspect ratio 10,34
Leergewicht / Rigged Weight 220 kg
Zuladung / Payload 195 kg
Fluggewicht / Max. all-up weight 400 kg
Flächenbelastung / Wing loading 24,50 kg/m²
Mindestgeschwindigkeit / Vmin 50,0 km/h
Höchstgeschwindigkeit / Vmax 170 km/h
Sinkgeschwindigkeit / Min. sink 0,95 m/s
Höchstgeschw. im Windenschlepp / Vmax winch  
Höchstgeschw. im F-schlepp / Vmax aerotow  
Gleitzahl / Glide ratio 19

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Günther Hennig jun.
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Stand: 03. Mai 2002.