| Der Einsitzer HKS 3 |
Aus den Erfahrungen der beiden Doppelsitzer mit 19 m
Spannweite entstand 1955 ein Einsitzer, der zuerst 16 m Spannweite hatte, welche aber dann
auf 17,20m vergrößert wurde. Viele Konstruktionsmerkmale sowie die grundlegende Bauweise
wurden übernommen. Ebenso wurde wieder ein Bänderbremsschirm mit ca. 1,3 m Durchmesser
verwendet.
Selbstverständlich war schon das Einziehfahrwerk. Der Erstflug fand im Sommer
1955 statt. Ernst Günter Haase gewann mit der HKS 3 im Juni 1958 nicht nur die
Weltmeisterschaft der offenen Klasse in Lezno/Polen, sondern wurde auch noch im darauf
folgenden Jahr die deutsche Meisterschaft in Karlsruhe. Nach einem bewegten
Fliegerleben hat sich die HKS 3 einen Platz in der Luftfahrtabteilung des deutschen
Museums verdient.


Die HKS 3 am Boden und das Instrumentenbrett


Die HKS 3 auf dem Transportwagen
Die Verschlußkappe des
Bremsschirms wird zunächst durch Federn ausgestoßen und zieht dann durch die Luftkraft
den Bänderbremsschirm ganz heraus.

| HKS 3 Spannweite Streckung Flügelprofil Rumpflänge Leitwerk Bauweise Fluggewicht Vs Gleitzahl |
17,20 m 19,72 [-] NACA 652-714 7,20 m V-Leitwerk, gedämpft Holz, Leichtmetall 414 kg 0,56 m/s bei 75 km/h 40 bei 90 km/h |
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Günther Hennig jun.
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Stand: 03. Mai 2002.