Der Doppelsitzer HKS 1

HKS 1 (8032 Byte)Die beiden Doppelsitzer des Musters HKS 1entstanden in den Jahren 1953/54. Den Erstflug mit der V1 führte Ernst Günter Haase am 19.07.1953 auf dem Flugplatz in Düsseldorf durch. Bei der deutschen Meisterschaft im gleichen Jahre in Örlinghausen belegte Haase hinter einem Franzosen den zweiten Platz. Ein Jahr später nahm er auch an der Weltmeisterschaft in Polen teil. Dort wurde die HKS 1 beim Rücktransport von einem 500 km Streckenflug so schwer beschädigt, daß sie nicht mehr aufgebaut werden konnte.

 

 

HKS 1 im Fluge (8435 Byte)Das zweite Flugzeug mit der Kennung D-5555 wurde wesentlich älter und macht lange Zeit mit Rekordflügen von sich reden. Die beiden Prototypen unterschieden sich geringfügig in der Streckung und der Pfeilung. Besonderheiten außer der Wölbklappe waren eine Sandwichbauweise aus PVC-Schaum und Sperrholz bei der Flügelschale sowie die Verwendung eines Bremsschirmes am Rumpfheck als einzige Landehilfe. Die HKS 1 hatte ein Einziehfahrwerk mit einer ebenfalls einziehbaren Bugkufe.

 

 

 

Die V-Form der Tragflügel betrug 1,5 Grad. Der Rumpf wurde in Sperrholzschalenbauweise erstellt.  Das gedämpfte V-Leitwerk hatte einen Masseausgleich in den Ruderhörnern. Viel Aufwand wurde damals mit der Oberflächengüte des Tragflügels getrieben.

Die HKS 1 zeigt Bremsschirm und Fahrerk  (10519 Byte)

Muster HKS 1 (V1)
Spannweite
Streckung
Flügelprofil
Rumpflänge
Leitwerk
Schalenbauweise
Fluggewicht
Vs
Gleitzahl

19,00 m
19,73 [-]
NACA 652-714
8,40 m
V-Leitwerk, gedämpft
Holz und Kunststoff
588 kg
0,65 m/s bei 75 k/mh
38 bei 90 k/mh

 

Anfang       HKS         Deutschland        Vorbilder         Home


Günther Hennig jun.
Copyright © 1997 - 2002 Alle Rechte vorbehalten.
Stand: 03. Mai 2002.