Bereits 1935 mit dem Entwurf begonnen flog die AV 22, ein Zweisitzer mit
hintereinander angeordneten Sitzen, aus verschiedensten Gründen nicht vor 1956. Alle vier
Exemplare aus der Serienfertigung befinden sich heute noch in flugfähigem Zustand und
sind fliegerische Höhepunkte auf Oldtimertreffen. Wegen ihres gedrungenen Aussehens
erhielt dieser Typ von den Piloten den Beinamen "Elefant"
Eine Weiterentwicklung der AV 22 waren die Motorsegler AV 221 und AV 222 mit verbreitertem Rumpf für Sitzanordnung nebeneinander. Motorisiert mit Motoren zwischen 39 und 60 PS flog der Prototyp erstmals im Frühjahr 1965.
Der Typ AV 22x waren für den Amateurbau geeignet. Glasfaserbauteile und fertige Kabinenhaube erleichterten den Nachbau erheblich.

Die AV 22 im Flugbetrieb, teilweise geklaut von Les planeurs anciens du GPPA


| Spannweite | 15,04 m |
| Rumpflänge | 4,55 m |
| Fluggewicht | 495 kg |
| Flächenbelastung | 20,4 kg/m2 |
| Vs min | 0,84 m/s bei 70 km/h |
| Gleitzahl | 26 |
| Vmax | 210 km/h |
| Profil | Fauvel F2 17% |

Fauvel AV 222 im Fluge

| Spannweite Rumpflänge Streckung Fluggewicht Vs min Gleitzahl Profil |
16,40 m 5,22 m 12 [-] 550 kg 0,87 m/sec bei 74 k/mh 26 bei 85 k/mh F2 mit 17%
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Günther Hennig jun.
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Stand: 03. Mai 2002.