Elfe P 1

 

Wie alle Pfenninger-Elfen besitzt schon die Elfe 1 den charakteristischen Flügelgrundriss, wie er beim Discus wieder aufgetaucht ist. Ein anderes gemeinsames Merkmal sind die über die gesamte Spannweite reichenden Querruder, denen die Funktion von Wölbungsklappen überlagert ist. 

Die Elfe wurde 1938 / 39 gebaut.

Eine weitere Variante der Elfe P 1 wurde mit 11 m Spannweite gebaut und mit Erfolg geflogen.

 

 In die Zukunft wies auch eine für die damalige Zeit hohe Flächenbelastung, die es erlaubte, die beste Gleitzahl bei einer höheren Geschwindigkeit zu erreichen. Die von Werner Pfenninger selber entwickelten, sehr dünnen Flügelprofile haben eine Dicke von 12,5 %.
Der aerodynamisch sorgfältig durchgebildete Rumpf mit eingestrakter Haube ist mit seiner niederen Bauhöhe widerstandsarm. Der abgestrebte Flügel ist als sogenannter Junkers-Doppelflügel ausgeführt; das heisst, die Querruder-Wölbungsklappen sind an vier verlängerten Eschenholzrippen etwa 3 cm unter der Profilsehne befestigt.
Das extrem wendige Flugzeug mit etwas beschränkten Sichtverhältnissen war allerdings nur für routinierte Piloten bestimmt! Dank der ausgeklügelten Aerodynamik besaß es trotzdem ein gutmütiges Überziehverhalten und war nur schwer ins Trudeln zu bringen. Das Flugzeug wurde um das Jahr 1978 irestauriert,

 

   
   
   

Spannweite / Span 9 m
Länge / Length 5,3 m
Flügelfläche / Wing area 6,75  m²
Seitenverhältnis / Aspect ratio  
Leergewicht / Rigged Weight 43 kg
Zuladung / Payload 80 kg
Fluggewicht / Max. all-up weight 123 kg
Flächenbelastung / Wing loading 18,2 kg/m²
Mindestgeschwindigkeit / Vmin  
Höchstgeschwindigkeit / Vmax  
Sinkgeschwindigkeit / Min. sink 0,8 m/sec
Höchstgeschw. im Windenschlepp / Vmax winch  
Höchstgeschw. im F-schlepp / Vmax aerotow  
Gleitzahl / Glide ratio 23

 

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Günther Hennig jun.
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Stand: 08. Dezember 2002.